Nach dem Regen scheint die Sonne
Wie angekündigt, führte unser Weg nach Denmark, dass übrigens nichts mit Dänemark zu tun hat. Vorher legten wir einen kurzen Stopp an der William Bay ein, wo wir den Elephant Rock besichtigten. Was gross angekündigt wurde, stellt sich als ein paar Felsen am Strand heraus, welche mit viel Fantasie als zusammenstehende Elefantenherde interpretiert werden konnte. Wenn uns der Wind nicht beinahe davongetragen hätte, wäre die wunderschöne Bucht ideal zum planschen gewesen.
Nach dem Motto „We dAffe stiegä wird’s schön Wätter“, führte uns ein Steg im Walpole-Nornalup Nationalpark in das Blätterdach der Eukalytusbäume. Die Brücke führte in 40 Meter Höhe durch die Baumwipfel, dabei schwankt die Konstruktion sanft im Wind, damit man sich wie auf einem Baum fühlt… Schwingen wie ein Affe wurde aber nicht gern gesehen.
Der Aufstieg in die Bäume hatte sich Wettertechnisch nicht gelohnt, es regnete und die Temperaturen wollten die 20°C Marke nicht knacken. Dafür fühlte sich die Besichtigung des Leuchtturms am Cape Leeuwin sehr authentisch an, wenn von rauem Wetter für die Wärter berichtet wurde.
Auf der Fahrt in den bekannten Ort Margrit River fuhren wir an unzähligen Weingütern vorbei, wo ausgezeichneter Wein hergestellt wird.
Weiter Richtung Norden kam uns die Gegend bekannt vor- die Region durften wir bereits vor 4,5 Jahren bei unserem ersten Australienurlaub bereisen. Endlich war uns auch die Sonne wohlgesinnt und liess sich vermehrt blicken.
Im Wildlifepark in Caversham streichelten wir einen Koala, fütterten Kangaroos und schauten einem Woombat beim Fotoshooting zu.
Die nächste Touristenattraktion folgte in der Pinnacle Desert. Dort ragen unzählige, phallusförmige Steine aus dem Sand.- ein tolles Fotomotiv bei heissem und sonnigem Wetter. By-the-way … die Fliegen folgten uns immer noch in Scharen…
In Geralton war es endlich warm genug zum baden- für einen Tag erreichte das Thermometer beinahe 40°C. Zum Glück hat unser Camper eine zuverlässige Klimaanlage und das Meer ein angenehme Temperatur.
Unterwegs hatte sich die Natur als weiterer Höhepunkt etwas besonderes ausgedacht- ein See, der komplett pinkfarben ist- ein einmaliger Anblick. Der ist pink weil da spezielle Algen drin sind. Googlet, wenns euch interessiert. -> Pink Huttlagoon 😉
Im Karibarri Nationalpark gingen wir heute durch eine Schlucht eines Flusses wandern und genossen die tollen Wellen beim baden.
Morgen geht es weiter bis nach Monkey Mia, wo wir hoffen, Delfine zu sehen.